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Tim Keding

Nur ein weiteres privates Blog zum Thema Online-Marketing, Grün­der­sze­ne und digitales Leben

Seit Jah­ren be­schäf­ti­ge ich mich lei­den­schaft­lich mit dem E-Business und bin im­mer wie­der aufs neue von den un­end­li­chen Mög­lich­kei­ten des di­gi­ta­len Zeit­al­ters fas­zi­niert. Ich be­rich­te zu The­men mei­nes täg­li­chen Le­bens als di­gi­tal Na­tive, bün­del hier ei­ni­ge mei­ner In­ter­net-Pro­fi­le und in­for­mie­re über mei­ne ak­tu­el­len Pro­jek­te.

 

Archiv für Juli 2009

Digitale Informationsprodukte als Alternative zum (klassischen) Start-Up?

Dienstag, 28. Juli 2009

e-book Allen Gründungsinteressierten rund um die Gründerszene möchte ich auf eine alternative Einkommensquelle hinweisen – nein kein Job als Berater oder Banker. Es geht um Informationsprodukte! Digitale Informationsprodukte, um genau zu sein.

Durch die Einführung des kostenlosen Acrobat Readers wurde der Grundstein eines plattformübergreifenden Quasi-Standards gelegt. PDFs sind inzwischen selbst Computerlaien ein Begriff. So wundert es kaum, dass die praktischen Dateien auch immer häufiger für die Verbreitung kostenpflichtiger Inhalte genutzt werden.

Mittlerweile stellt die Vermarktung sogenannter E-Books für viele mehr als eine Lebensgrundlage dar. Mit E-Books lässt sich richtig Geld verdienen! Bedurfte es in der Vergangenheit eines Blickes jenseits des großen Teiches, um Marketers zu finden, die durch den Vertrieb von E-Books einen großen Gewinn erzielten und das auch (aus Vermarktungszwecken) öffentlich preisgaben, finden sie sich inzwischen auch in Deutschland.

Sicherlich sind die sogenannten Salespages in ihrer gewollten Schlichtheit und fast unendlichen Länge mehr als gewöhnungs-bedürftig. Doch das E-Book Vermarktungskonzept ist Conversion geprüft und optimiert! Von Nachteil ist sicherlich, dass die Vermarktung eines E-Books – abgesehen von den Prozessen die es auszulagern gilt ¬– eine One-Man-Show ist. Was allerdings auch bedeutet, dass dies von einer fernen Südseeinsel aus möglich ist. Die zunehmende Zahlungsbereitschaft für digitale Inhalte und fortschreitende Verbreitung von E-Book Readern à la Amazons Kindle und dem Sony Reader (den Hinweis sollte ich mir als Amazon Aktionär eigentlich sparen…) lassen jedenfalls einen steigende Nachfrage nach digitalen Informationsprodukten erwarten.

Virtuelle Assistenten, Die Suche nach der Nische, Venture Capital, Twitter und Home der Film

Mittwoch, 15. Juli 2009

LesenswertVirtuelle Assistenten wurde spätestens durch Tim Ferriss bekannt. Jetzt macht gerade wieder seine Story How to Tim Ferriss Your Love Life die Runde. Wer sich jetzt auch solch einen virtuellen Assistent wünscht, aber auf Elance und Co. keinen deutschsprachigen Inder findet, dem kann bald geholfen werden! Die Jungs von outsourceyourlife versprechen noch diesen Sommer mit ihrer Plattform online zu gehen und dabei vergleichbare Preise zu Elance anzubieten. Ich bin gespannt und möchte mir jetzt schon mal einen fähigen virtuellen Assistenten reservieren 😉

Alle die noch auf der Suche nach einer Nische sind, um sich ihr täglich Brot zu verdienen, die sollten sich das Video Die Suche nach und in der Nische beim Seonauten anschauen. Wer dagegen eher nach Venture Capitel fahndet, dem empfehle ich einen Blick auf How to Pitch to a VC or Angel.

Der Mikroblogging Dienst Twitter ist in aller Munde. Während ihm in Deutschland noch ein Nischendasein bestätigt wird, gibt es andernorts eine Diskussion, ob Twitter aufgrund seiner Bedeutung im Iran für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden sollte.

Grandiose Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive gibt es im Film Home zu bewundern. Seine Macher verdeutlichen durch ihre atemberaubenden Filmaufnahmen, wie verletzlich unser Heimatplanet ist und wie weit seine Zerstörung durch den Menschen bereits vorangeschritten ist. Um nun auch eine breite Masse an Zuschauern zu erreichen, wird der Film allen kostenlos zur Verfügung gestellt. Als Appetithappen hier der Trailer:



Online Speicher – Tod für den USB Stick?

Freitag, 3. Juli 2009

online-speicherDrei USB Sticks schmücken zurzeit meinem Schreibtisch, andere liegen auf den Tischen meiner Kollegen oder sonstwo im Nirwana der IKEA Regale. Einst heißbegehrte Messegeschenke oder großzügige Mitbringsel von Vertretern, die gleich ihre Produktpräsentation dagelassen haben, sind sie jetzt in die Bedeutungslosigkeit verbannt. Es scheint, als ob dem USB Stick ein ähnliches Schicksal droht wie bereits der DVD und CD zuvor – sie verstauben…

Schuld an der Misere sind die immer populärer werdenden Online-Speicher, wie Wuala und Dropbox. Kein Wunder, jeder von uns hat doch schon über das Datenchaos geflucht, das Firmenrechner, Laptop und Privatrechner ausgelöst haben. Mit den Online-Speicher Lösungen gehören die Probleme der Vergangenheit an, weil alle PCs auf dieselben Daten zurückgreifen. Gleichzeitig kann über das Webinterface ein – zugegeben unbequemerer – Datenzugang auch von allen anderen PCs gewährleistet werden.

Wer darüber hinaus – wie ich – mit vielen freien Mitarbeitern arbeitet, die auch noch gegenseitig Daten miteinander austauschen müssen, der wird die Online-Speicher Lösungen lieben. Bequem lassen sich die zahlreichen Projektordner ihren jeweiligen Nutzern zuordnen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach dem richtigen Anbieter. Bis zu dem Blogpost von Nico Zorn kannte ich nur das Schweizer Tool Wuala. Hier gibt es 1 GB kostenlos und die Möglichkeit zusätzlich seinen Festplattenspeicher 1:1 gegen Online Speicher einzutauschen. Wer noch mehr möchte, kann Geld auf den Tisch legen und zwischen 10 GB und 1 TB kaufen. Dropbox dagegen lockt mit 2 freien GB und weiteren 6 GB, die man insgesamt kostenlos bekommt, wenn man Freunde und Bekannte zu Dropbox einlädt. Auch hier kann jede Menge Zusatzspeicher erkauft werden. 50 GB kosten bei Dropbox 99$ pro Jahr, während man bei Wuala mit 60€ einige wenige Euro spart.

Nachdem ich jetzt einige Monate mit beiden Tools intensiv gearbeitet habe, fällt mein Fazit klar pro Dropbox aus. Die Benutzerverwaltung für die verschiedensten Projekte hat immer reibungslos funktioniert. In Fällen der zufälligen gleichzeitigen Nutzung von Dokumenten wurde immer noch eine zweite Version erstellt und als ich ausversehen einmal die falsche Datei gelöscht habe, konnte ich sie problemlos über das Webinterface wiederherstellen. Wuala glänzt hingegen mit seinen Datenschutzmaßnahmen, hat mir aber hin und wieder Probleme mit der Mehrfachnutzung von Daten bei mehreren Usern bereitet und fügt sich auch sonst nicht komfortabel in die gewohnte Desktop-Arbeit ein.

Wer von euch jetzt Dropbox ausprobieren möchte, der kann das gerne über meinen Einladungslink tun – Jeder bekommt dann automatisch 500 MB mehr, ich auch 😉 Wer jetzt immer noch zweifelt, der sollte einen Blick auf den Dropbox Screencast werfen.