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Tim Keding

Nur ein weiteres privates Blog zum Thema Online-Marketing, Grün­der­sze­ne und digitales Leben

Seit Jah­ren be­schäf­ti­ge ich mich lei­den­schaft­lich mit dem E-Business und bin im­mer wie­der aufs neue von den un­end­li­chen Mög­lich­kei­ten des di­gi­ta­len Zeit­al­ters fas­zi­niert. Ich be­rich­te zu The­men mei­nes täg­li­chen Le­bens als di­gi­tal Na­tive, bün­del hier ei­ni­ge mei­ner In­ter­net-Pro­fi­le und in­for­mie­re über mei­ne ak­tu­el­len Pro­jek­te.

 

Archiv für die Kategorie „Nützliche Tools“

Online Speicher – Tod für den USB Stick?

Freitag, 3. Juli 2009

online-speicherDrei USB Sticks schmücken zurzeit meinem Schreibtisch, andere liegen auf den Tischen meiner Kollegen oder sonstwo im Nirwana der IKEA Regale. Einst heißbegehrte Messegeschenke oder großzügige Mitbringsel von Vertretern, die gleich ihre Produktpräsentation dagelassen haben, sind sie jetzt in die Bedeutungslosigkeit verbannt. Es scheint, als ob dem USB Stick ein ähnliches Schicksal droht wie bereits der DVD und CD zuvor – sie verstauben…

Schuld an der Misere sind die immer populärer werdenden Online-Speicher, wie Wuala und Dropbox. Kein Wunder, jeder von uns hat doch schon über das Datenchaos geflucht, das Firmenrechner, Laptop und Privatrechner ausgelöst haben. Mit den Online-Speicher Lösungen gehören die Probleme der Vergangenheit an, weil alle PCs auf dieselben Daten zurückgreifen. Gleichzeitig kann über das Webinterface ein – zugegeben unbequemerer – Datenzugang auch von allen anderen PCs gewährleistet werden.

Wer darüber hinaus – wie ich – mit vielen freien Mitarbeitern arbeitet, die auch noch gegenseitig Daten miteinander austauschen müssen, der wird die Online-Speicher Lösungen lieben. Bequem lassen sich die zahlreichen Projektordner ihren jeweiligen Nutzern zuordnen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach dem richtigen Anbieter. Bis zu dem Blogpost von Nico Zorn kannte ich nur das Schweizer Tool Wuala. Hier gibt es 1 GB kostenlos und die Möglichkeit zusätzlich seinen Festplattenspeicher 1:1 gegen Online Speicher einzutauschen. Wer noch mehr möchte, kann Geld auf den Tisch legen und zwischen 10 GB und 1 TB kaufen. Dropbox dagegen lockt mit 2 freien GB und weiteren 6 GB, die man insgesamt kostenlos bekommt, wenn man Freunde und Bekannte zu Dropbox einlädt. Auch hier kann jede Menge Zusatzspeicher erkauft werden. 50 GB kosten bei Dropbox 99$ pro Jahr, während man bei Wuala mit 60€ einige wenige Euro spart.

Nachdem ich jetzt einige Monate mit beiden Tools intensiv gearbeitet habe, fällt mein Fazit klar pro Dropbox aus. Die Benutzerverwaltung für die verschiedensten Projekte hat immer reibungslos funktioniert. In Fällen der zufälligen gleichzeitigen Nutzung von Dokumenten wurde immer noch eine zweite Version erstellt und als ich ausversehen einmal die falsche Datei gelöscht habe, konnte ich sie problemlos über das Webinterface wiederherstellen. Wuala glänzt hingegen mit seinen Datenschutzmaßnahmen, hat mir aber hin und wieder Probleme mit der Mehrfachnutzung von Daten bei mehreren Usern bereitet und fügt sich auch sonst nicht komfortabel in die gewohnte Desktop-Arbeit ein.

Wer von euch jetzt Dropbox ausprobieren möchte, der kann das gerne über meinen Einladungslink tun – Jeder bekommt dann automatisch 500 MB mehr, ich auch 😉 Wer jetzt immer noch zweifelt, der sollte einen Blick auf den Dropbox Screencast werfen.