JUSTKEDING.com

Tim Keding

Nur ein weiteres privates Blog zum Thema Online-Marketing, Grün­der­sze­ne und digitales Leben

Seit Jah­ren be­schäf­ti­ge ich mich lei­den­schaft­lich mit dem E-Business und bin im­mer wie­der aufs neue von den un­end­li­chen Mög­lich­kei­ten des di­gi­ta­len Zeit­al­ters fas­zi­niert. Ich be­rich­te zu The­men mei­nes täg­li­chen Le­bens als di­gi­tal Na­tive, bün­del hier ei­ni­ge mei­ner In­ter­net-Pro­fi­le und in­for­mie­re über mei­ne ak­tu­el­len Pro­jek­te.

 

Virtuelle Assistenten, Die Suche nach der Nische, Venture Capital, Twitter und Home der Film

LesenswertVirtuelle Assistenten wurde spätestens durch Tim Ferriss bekannt. Jetzt macht gerade wieder seine Story How to Tim Ferriss Your Love Life die Runde. Wer sich jetzt auch solch einen virtuellen Assistent wünscht, aber auf Elance und Co. keinen deutschsprachigen Inder findet, dem kann bald geholfen werden! Die Jungs von outsourceyourlife versprechen noch diesen Sommer mit ihrer Plattform online zu gehen und dabei vergleichbare Preise zu Elance anzubieten. Ich bin gespannt und möchte mir jetzt schon mal einen fähigen virtuellen Assistenten reservieren 😉

Alle die noch auf der Suche nach einer Nische sind, um sich ihr täglich Brot zu verdienen, die sollten sich das Video Die Suche nach und in der Nische beim Seonauten anschauen. Wer dagegen eher nach Venture Capitel fahndet, dem empfehle ich einen Blick auf How to Pitch to a VC or Angel.

Der Mikroblogging Dienst Twitter ist in aller Munde. Während ihm in Deutschland noch ein Nischendasein bestätigt wird, gibt es andernorts eine Diskussion, ob Twitter aufgrund seiner Bedeutung im Iran für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen werden sollte.

Grandiose Landschaftsaufnahmen aus der Vogelperspektive gibt es im Film Home zu bewundern. Seine Macher verdeutlichen durch ihre atemberaubenden Filmaufnahmen, wie verletzlich unser Heimatplanet ist und wie weit seine Zerstörung durch den Menschen bereits vorangeschritten ist. Um nun auch eine breite Masse an Zuschauern zu erreichen, wird der Film allen kostenlos zur Verfügung gestellt. Als Appetithappen hier der Trailer:



Online Speicher – Tod für den USB Stick?

online-speicherDrei USB Sticks schmücken zurzeit meinem Schreibtisch, andere liegen auf den Tischen meiner Kollegen oder sonstwo im Nirwana der IKEA Regale. Einst heißbegehrte Messegeschenke oder großzügige Mitbringsel von Vertretern, die gleich ihre Produktpräsentation dagelassen haben, sind sie jetzt in die Bedeutungslosigkeit verbannt. Es scheint, als ob dem USB Stick ein ähnliches Schicksal droht wie bereits der DVD und CD zuvor – sie verstauben…

Schuld an der Misere sind die immer populärer werdenden Online-Speicher, wie Wuala und Dropbox. Kein Wunder, jeder von uns hat doch schon über das Datenchaos geflucht, das Firmenrechner, Laptop und Privatrechner ausgelöst haben. Mit den Online-Speicher Lösungen gehören die Probleme der Vergangenheit an, weil alle PCs auf dieselben Daten zurückgreifen. Gleichzeitig kann über das Webinterface ein – zugegeben unbequemerer – Datenzugang auch von allen anderen PCs gewährleistet werden.

Wer darüber hinaus – wie ich – mit vielen freien Mitarbeitern arbeitet, die auch noch gegenseitig Daten miteinander austauschen müssen, der wird die Online-Speicher Lösungen lieben. Bequem lassen sich die zahlreichen Projektordner ihren jeweiligen Nutzern zuordnen.

Jetzt stellt sich nur noch die Frage nach dem richtigen Anbieter. Bis zu dem Blogpost von Nico Zorn kannte ich nur das Schweizer Tool Wuala. Hier gibt es 1 GB kostenlos und die Möglichkeit zusätzlich seinen Festplattenspeicher 1:1 gegen Online Speicher einzutauschen. Wer noch mehr möchte, kann Geld auf den Tisch legen und zwischen 10 GB und 1 TB kaufen. Dropbox dagegen lockt mit 2 freien GB und weiteren 6 GB, die man insgesamt kostenlos bekommt, wenn man Freunde und Bekannte zu Dropbox einlädt. Auch hier kann jede Menge Zusatzspeicher erkauft werden. 50 GB kosten bei Dropbox 99$ pro Jahr, während man bei Wuala mit 60€ einige wenige Euro spart.

Nachdem ich jetzt einige Monate mit beiden Tools intensiv gearbeitet habe, fällt mein Fazit klar pro Dropbox aus. Die Benutzerverwaltung für die verschiedensten Projekte hat immer reibungslos funktioniert. In Fällen der zufälligen gleichzeitigen Nutzung von Dokumenten wurde immer noch eine zweite Version erstellt und als ich ausversehen einmal die falsche Datei gelöscht habe, konnte ich sie problemlos über das Webinterface wiederherstellen. Wuala glänzt hingegen mit seinen Datenschutzmaßnahmen, hat mir aber hin und wieder Probleme mit der Mehrfachnutzung von Daten bei mehreren Usern bereitet und fügt sich auch sonst nicht komfortabel in die gewohnte Desktop-Arbeit ein.

Wer von euch jetzt Dropbox ausprobieren möchte, der kann das gerne über meinen Einladungslink tun – Jeder bekommt dann automatisch 500 MB mehr, ich auch 😉 Wer jetzt immer noch zweifelt, der sollte einen Blick auf den Dropbox Screencast werfen.

Herrenschmiede.de – der Anzug nach Maß im StartUp Interview

StartUp InterviewIhr habt gerade ein E-Commerce Projekt gestartet. Mass Customization ist das Stichwort. Was genau macht die Herrenschmiede?

Tim S.: Wir wenden uns an Leute, denen Maßbekleidung bisher zu teuer war und bieten ihnen eine günstige und hochwertige Alternative zur Konfektionsware. Zurzeit konzentrieren wir uns dabei auf Anzüge und Hemden nach Maß, wollen aber in Zukunft unser Produktportfolio erweitern. Unsere Preise richten sich nur nach dem Stoff, alle Elemente der Produkte können ohne Aufpreis ausgewählt werden. So können wir unseren Kunden volle Individualität bei der Produktwahl garantieren.

Wie seid ihr auf die Idee für dieses Projekt gekommen?
Peter: Ich hatte mir bereits vor ein paar Jahren bei einem ‚fliegenden Schneider‘ Maßanzüge schneidern lassen und war begeistert von dem guten Preis-Leistungsverhältnis. Im Herbst letzten Jahres, kam mir dann die Idee, ein Startup in diesem Bereich zu gründen um die Vorteile von günstiger Maßbekleidung einer breiteren Kundschaft verfügbar zu machen. Das erste Telefongespräch mit Tim hatte ich im Oktober und bereits Anfang November saßen wir in unserer WG und haben das erste Konzept ausgearbeitet.

Wie viel Zeit habt ihr letztlich vom Start bis zum Launch in der Garage verbracht?
Peter: Nachdem im November auch noch Katharina zu unserem Team stieß, haben wir die Firma im Dezember gegründet und konnten schließlich Mitte Mai 2009 erfolgreich launchen. Insgesamt haben wir also an die fünf Monate gebraucht, um alles vorzubereiten.

Gibt es für euer Geschäftsmodell Vorbilder in anderen Ländern?
Tim S.: Nachdem die Idee für Maßanzüge per Internet im Raum stand, haben wir uns natürlich den Markt und die Wettbewerber genau angeschaut. Sicherlich gibt es ähnliche Geschäftsmodelle und vor allem im Online-Bereich haben vergleichbare Unternehmen im Ausland sehr gute Erfahrungen gemacht. Unser Ansatz, den Kunden sowohl vordefinierte als auch individuell voll konfigurierbare Produkte anzubieten, ist so allerdings noch nicht zu finden. Auch die Kombination aus Online- und Offline-Vertrieb ist ein Weg, der in dieser Branche bisher von keinem Unternehmen konsequent vorangetrieben wird.

Wie sieht es mit der Finanzierung aus? Fools, family and friends oder auch schon größere Investoren?
Peter: Wir haben am Anfang unser eigenes Geld zusammen geschmissen, ein paar Freunde gefragt und sind jetzt gerade dabei, die ersten externen Investoren ins Boot zu holen, um die Geschäftsentwicklung voranzutreiben.
herrenschmiede
Wo seht ihr die größten Herausforderungen für euer Modell?
Tim S.: Die größte Herausforderung zurzeit ist es, potentiellen Kunden die Bedenken bezüglich der Qualität und Passgenauigkeit unserer Produkte zu nehmen. Wir sind noch keine etablierte Marke der ein gewisses Grundvertrauen entgegen gebracht wird und müssen daher besonders die Kundennähe suchen, um Zweifel ausräumen zu können und mit Qualität zu überzeugen. Es gilt unseren Kunden die Angst zu nehmen, das von uns optimierte System zur Selbstvermessung zu benutzen. Dies versuchen wir, durch unsere Passgarantie und unser bundesweites Netzwerk von Partnerschneiderein zu erreichen.

SEO, SEM, Affiliate Marketing, Kooperationen und Co – Möglichkeiten gibt es viele. Woher kommen eure Kunden?
Tim S.: SEO und SEM sind natürlich sehr wichtig. Für uns momentan allerdings weniger, um zwingendermaßen sofort etwas über die Website zu verkaufen, sondern viel mehr, um auf unser Angebot aufmerksam zu machen. Die meisten Kunden ziehen es vor, sich für den Erstkauf persönlich vermessen zu lassen. Daher bauen wir kontinuierlich unser Partnernetzwerk aus und sind auch selbst im Offline-Bereich aktiv. Gut funktioniert das mit Aktionsständen und Kooperationen im Bereich der relevanten Zielgruppen. Der wiederkehrende Käufer profitiert dann von den Vorteilen des E-Commerce. Seine Maße liegen uns schon vor, sodass er ganz unkompliziert über die Website bestellen kann.

Wo seht ihr Herrenschmiede in zwei Jahren?
Peter: Herrenschmiede wird sich im Markt der Maßbekleidung etabliert haben und besonders eine jüngere Zielgruppe ansprechen, die Wert auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und modische Produkte legt.

Was würdet ihr ohne die Herrenschmiede machen?
Tim S.: Vermutlich in der Film- bzw. Medienbranche arbeiten.
Peter: Irgendwo in der StartUp-Szene Ausschau nach einem eigenen Projekt halten.

Danke für das Interview, welchen Link darf ich euch geben? 😉
Anzüge, Hemden nach Maß – Herrenschmiede

Zur Person:
Peter Waleczek hat nach seinem BWL-Grundstudium an der Universität Mannheim einen Master in Management an der HEC Paris in Frankreich angeschlossen. Bereits während des Studiums sammelte er praktische Erfahrungen bei Tätigkeiten für verschiedene Beratungen sowie bei einem Berliner Start-up. Schon seit Studienbeginn hatte er die Absicht was Eigenes zu starten und erfüllt sich mit Herrenschmiede den lang gehegten Wunsch.
Tim Arvid Selke hat an der Maastricht University in den Niederlanden sowie an der Tecnológico de Monterrey (ITESM) in Guadalajara, Mexiko studiert und dort seinen Bachelor in International Business mit den Schwerpunkten Strategy, Finance und Organization erworben. Bereits während des Studiums sammelte er bei der SMP AG in Düsseldorf und bei Ogilvy Public Relations in Los Angeles Berufserfahrung in der Beratungsbranche und im PR-Sektor. Begeistert von der Idee einer Start-up-Gründung stellte er sein Master-Studium hinten an, zog im November 2008 nach Berlin und ist seitdem für Herrenschmiede tätig. Außerhalb des aktuellen Jobs interessiert er sich vor allem für die Film-, Musik- und Medienbranche.

„Gott gibt, Gott nimmt.“ – Google Suggest auch!

Die Macht von Google und die damit verbundene Abhängigkeit Dritter ist hinlänglich bekannt. Auch immer mehr StartUps hängen am Tropf von Google. Eine kleine Änderung im Algorithmus oder ein neues Feature und schon können Besucherzahlen massiv steigen oder fallen und damit auch die Träume der StartUp-Macher wahr werden lassen oder sie zum Platzen bringen.

Ein gutes Beispiel dafür bildet die Ende März eingeführte Google Suggest Funktion. Wer auf Googles Startseite seinen Suchbegriff eingibt, erhält seitdem Suchvorschläge von Google selbst. Tests zeigen, dass 80 Prozent der Google Nutzer einen der Vorschläge klicken. Das hat zum Teil massive Auswirkungen auf die bisherigen Suchvolumen!

Ein Vergleich der beiden Keywords Jobbörse und Jobs dient als Beispiel. Wer Jo in den Suchschlitz eingibt bekommt als ersten Vorschlag das Wort Jobbörse zu sehen. Das Keyword Jobs folgt erst auf Platz 6, während Job abgeschlagen auf Platz 9 liegt.
google_suggest
Die Auswirkungen auf das Suchvolumen werden in Google Trends gut sichtbar.
joboerse_job
Das Keyword Tool zeigt jetzt für das Wort Jobbörse ein exaktes Suchvolumen von 368.000 an. Während es vor ein paar Monaten noch bei knapp über 160.000 lag. Jetzt gilt es noch zu berücksichtigen, dass Google Suggest bisher nur auf der Startseite implementiert wurde. Sobald aber Google.de dem amerikanischen Bruder folgt und alle Suchseiten mit dem neuen Feature ausstattet, werden die Auswirkungen noch deutlicher. Die Frage ist jedoch, warum schlägt Google das Keyword Jobbörse vor? Sowohl das Wort Jobs als auch Job haben jeweils viel mehr Suchergebnisse.

Das obige Beispiel macht deutlich, wie massiv die Auswirkungen auf einzelne Unternehmen sein können, wenn sie auf bestimmte Keywords optimieren. In diesem Fall kann sich jeder freuen, der auf Jobbörse optimiert hat. Andere Beispiele zeigen sogar noch massivere Auswirkungen, weil Google auch ganze Domains vorschlägt.

Google hat mit der Einführung von Suggest erneut bewiesen wie abhängig viele StartUps von den Änderungen der Google Suche sind. Eines ist klar: Bei vielen StartUps entscheidet Google indirekt über Erfolg bzw. Misserfolg mit.

Alle die über die Einführung von Google Suggest wirklich nicht lachen können, weil nur Mitbewerber bevorzugt werden, sollten mal ein Blick auf folgende Google Vorschläge werfen. Jeder der Google Analytics nutzt und die Auswirkungen von Google Suggest am eigenen Traffic sehen möchte, dem steht hier eine Anleitung zur Verfügung.

Facebook, Link Building, SEO Interview, Me2.0, erfolgreiche Webseiten, optimaler Kaufprozess

LesenswertNoch nie sind wohl so viele Internetbegeisterte an einem Samstagmorgen um kurz vor 6 Uhr aufgestanden. Ihr gemeinsames Ziel war ihre Wunschdomain bei Facebook. Die Aktion sorgte schon im Vorfeld für viel Aufmerksamkeit, sodass auch ich schließlich meine Wunschdomain haben wollte. Leider habe ich facebook.com/tim nicht bekommen, aber facebook.com/timkeding tut es ja auch.

Es sind nur einige Wochen vergangen seit der Advanced Link building – How to find and get those real juicy links Präsentation von Christoph Cempers. Doch den Apell „Don’t look at Pagerank!“ haben viele Webmaster, SEOs und Online-Marketer schnell wieder vergessen, weil Google mal wieder ein Pagerank Update durchgeführt hat. Glücklicherweise waren wir mit unserer Jobbörse auch mal wieder dabei und können uns jetzt über PR7 freuen.

Wer auch gerne beim nächsten Pagerank Update die Sektflaschen köpfen will, braucht eventuell noch professionelle Unterstützung. Nur woran einen guten SEO erkennen? Hier lohnt der Blick auf die 80 SEO Job Interview Fragen.

Der Webdesign Blog hat mal wieder einige Webseiten unter die Lupe genommen und nützliche Merkmale erfolgreicher Webseiten identifiziert. Den Shopbetreibern unter euch empfehle ich dagegen den Blick auf die wichtigen Merkmale für einen optimalen Kaufprozess.

Buzzwörter wie Online Reputation oder Personal Branding kursieren schon länger durch die Medienlandschaft. Kein Wunder also, dass es nun auch Informationen in gedruckter Form gibt. Das Buch Me 2.0 – Build a Powerful Brand to Achieve Career Success zeigt auf, wie das Self Marketing genau funktioniert. Wer eine Leseprobe will, kann sich das erste Kapitel im Personal Branding Blog kostenlos herunterladen.