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Tim Keding

Nur ein weiteres privates Blog zum Thema Online-Marketing, Grün­der­sze­ne und digitales Leben

Seit Jah­ren be­schäf­ti­ge ich mich lei­den­schaft­lich mit dem E-Business und bin im­mer wie­der aufs neue von den un­end­li­chen Mög­lich­kei­ten des di­gi­ta­len Zeit­al­ters fas­zi­niert. Ich be­rich­te zu The­men mei­nes täg­li­chen Le­bens als di­gi­tal Na­tive, bün­del hier ei­ni­ge mei­ner In­ter­net-Pro­fi­le und in­for­mie­re über mei­ne ak­tu­el­len Pro­jek­te.

 

Professionelle SEO-Tools für StartUps – aber welches?

Seo Tools für StartUpsDas SEO immer mehr von seinem Mysterium verliert und in immer mehr Unternehmen Einzug erhält ist überall nachzulesen. Auch immer mehr StartUps setzten konsequent auf SEO als Traffic Generator – kein Wunder, die Zeit der Schweinedeals mit großen Trafficpartnern ist vorbei, weil deren Gründer längst nicht mehr im Unternehmen sind. So gilt SEO in vielen StartUps als das neue Zugpferd, um langfristig kostengünstigen Traffic zu generieren. SEO ist zur Managementaufgabe mutiert und wird in vielen StartUps von einem der Gründer selbst vorangetrieben.

Als StartUp mit Fokus auf SEO kommt man sehr schnell an einen Punkt, an dem die kostenlosen SEO-Tools, wie linkdiagnosis, linkvendor und Co. nicht mehr ausreichen.
Leider sitzt das Geld in den StartUps nicht mehr so locker wie noch vor ein paar Monaten und es muss gut überlegt sein, für welches SEO-Tool das Investorengeld ausgegeben wird. Unglücklicherweise machen die vielen professionellen SEO-Tools mit ihren unterschiedlichen Features und Preisstrukturen die Entscheidung nicht einfach.

Ich habe mir in den letzten Wochen Testaccounts zu den wichtigsten SEO-Tools besorgt und möchte meinen Eindruck auf StartUp-Tauglichkeit darlegen. Folgende Tools habe ich unter die Lupe genommen: SEOlytics, Searchmetrics, Sistrix, SEOmoz und Majestic SEO

Die schlechte Nachricht gleich vorweg: Kein Tool vereinigt alle Funktionen in einem!

Die beiden umfangreichsten Tools sind mit Sicherheit Searchmetrics und SEOlytics. Mit über 1.000€ monatlich (abhängig von der Version bzw. Funktionsumfang) aber auch mit Abstand am teuersten. Die beiden Highend-Tools nehmen sich nicht viel und sind vom Funktionsumfang ähnlich. Sind erst mal alle Links erkannt, können zahlreiche Rankings und Analysen ausgewertet werden. Leider hat es bei beiden Tools lange gedauert bis überhaupt eine nennenswerte Anzahl an Backlinks erkannt wurde. Ein klarer Nachteil der beiden Tools gegenüber der Sistrix Toolbox ist das Monitoring der Rankings. Dieses funktioniert bei den Tools erst ab dem Zeitpunkt der Softwarenutzung bzw. nur wenige Monate in die Vergangenheit. Sistrix hingegen gibt einen guten Eindruck über die Rankings der Vergangenheit. Für mich eine sehr wichtige Funktion und daher fast unverständlich, dass sie fehlt. Die Sistrix Toolbox ist in vier verschiedene Module gegliedert und kann je nach Nutzungsbedarf ergänzt werden. Jedes Modul kostet 100€ monatlich, die komplette Box 350€.

Um das Chaos nun komplett zu machen, gilt es auch noch auf zwei andere Tools hinzuweisen. Majestic Seo und die Tools von SEOmoz. In meinen Augen wird das Majestic SEO Tool von vielen unterschätzt. Vielleicht liegt es an der grafischen Aufbereitung, die wirklich zu wünschen übrig lässt. Die Funktionen jedoch sind mehr als umfangreich und für sehr faires Geld zu erhalten (wenige Pfund pro Domain im Jahr). Die Reports und Analysen für die eigenen Seiten sind sogar völlig kostenlos. Oft wird man von der schieren Menge der Daten erschlagen, aber wer sich ein wenig mit dem Tool beschäftigt, wird es bald nicht mehr missen wollen.

Der Blick über den großen Teich auf die SEOmoz Tools lohnt sich. Neben einer Menge hilfreicher Tools, die u. a. auch Aussagen über den Trust einer Domain machen, gibt es hier jede Menge SEO Tipps. So kann hier, neben sehr ausführlichen PDFs, dass SEO Know-How durch eine Vielzahl an Videos erweitert werden. Den Account gibt es bereits ab 79 Dollar pro Monat.

Allen StartUps, die noch nicht das große Geld für Searchmetrics oder SEOlytics ausgeben können oder wollen, empfehle ich die Nutzung einiger Module aus der Sistrix Toolbox (abhängig von den Anforderungen), einen Account bei SEOmoz und auf jeden Fall Majestic SEO. So liegen die Kosten zwischen 200€ und 450€ monatlich.
Wer mehr über einige der obigen Tools erfahren möchte, sollte mal einen Blick in die Februar bzw. Mai-Ausgabe vom Suchradar werfen.


UPDATE: Nichts ist älter als die Zeitung von Gestern. Searchmetrics hat wohl auf den Markteintritt von SEOlytics reagiert und die Preisstrukturen geändert. Es gibt jetzt eine Einsteigerversion ab 398€. Damit können drei Domains unter die Lupe genommen werden mit insgesamt 100 Keywords. Es kommt also endlich Bewegung in den Markt für SEO Tools – Konkurrenz belebt das Geschäft!

Technolgy Bubble Song – Krise in der Gründerszene

Die Wirtschaftskrise hat die Gründerszene schon seit einiger Zeit fest im Würgegriff. Es gibt E-Mail Verteiler, in denen sich die StartUps gegenseitig entlassene Mitarbeiter präsentieren, in der Hoffnung, dass sie noch den ein oder anderen ehemaligen Kollegen in einem anderen befreundeten StartUp unterbringen können. Vor einem Jahr sah das oft noch ganz anders aus. Vielversprechende Busines pläne und hohe Bewertungen haben viele StartUp-Macher verleitet, sich selber schon mal reich zu rechnen. In den guten Zeiten wurde beim gemeinsamen Feierabendbier wohl kaum ein Video häufiger gespielt, als der Technolgy Bubble Song. Für alle StartUps in der Krise, die ihn lange nicht mehr abgespielt haben, hier der Song, verbunden mit der Hoffnung auf bessere Zeiten.





Warum und Wieso? Hello World Post

helloworld Schaut man sich die SERPS bei Google zum Keyword “private Website” mal genauer an, hat man das Gefühl versehentlich die Waybackmachine aktiviert zu haben. Design und Aktualität befinden sich noch im völligen Einklang mit dem Jahr 2002. Die häufige Verwendung von Frames und dem damals so beliebten marquee-Lauftext dienen dabei als Zeitzeugen.

Anders sieht es bei den privaten Blogs aus. Wordpress sei dank kann jeder (naja fast jeder) in wenigen Minuten sein ersten Blogpost ins Netz stellen. Die unendliche Themes-Vielfalt macht es auch dem Design resistentesten Blogger einfach sein Blog in ein schmückendes Kleidchen zu stecken.

Inspiriert von der Sonne am Osterwochenende dachte ich, es sei nun an der Zeit, meine alte Domain wieder auferstehen zu lassen und somit meine persönliche Website ins Netz zu bringen. Da ich hier nicht nur statischen Inhalt Raum verschaffen will, sondern meine persönlichen Gedanken zu online Marketing, Gründerszene, digitales Leben und Co auch schwarz auf weiß mitteilen möchte, habe ich auch auf den Wordpress Installations-Button geklickt.

Justkeding.de dient in erste Liner der eigenen Online-Reputation bzw. dem Personal Branding. Ich bündel hier einige meiner Profile der zahlreichen Webservices, zeige auf, an welchen Projekten ich gerade arbeite bzw. gearbeitet habe (auf die peinlichen und geheimen verzichte ich dabei) und berichte zu Themen, die mich interessieren und ich für spannend genug erachte, mit euch zu teilen. Das Ganze hat weniger mit einer Profilneurose zu tun, als mit einer gesunden Beziehung zu meiner Internetidentität.

Ich schließe damit meinen persönlichen Hello World Post und freue mich auf den digitalen Dialog mit euch und noch viel mehr über das persönliche Treffen auf einem der zahlreichen Events, Stammtischen und Konferenzen.